Die Vorbereitungen beginnen…

Nicht mehr lange ist es hin bis zum großen Tenere Treffen in der Schweiz

Ich bin auch schon sehr gespannt was mich erwartet, gleichzeitig bin ich damit Beschäftigt die letzten Vorbereitungen zu treffen. Dieser Urlaub soll eine Generalprobe werden für unsere zukünftigen gemeinsamen Urlaube. Zum einen werden wir das erste mal Zelten mit dem Moped zum anderen ist es für amber die erste längere Reise ins Ausland mit dem eigenen Motorrad.

Was das Zelten angeht haben ich mich noch nicht festgelegt. Aktuell steht die Entscheidung kurz vor einem günstigen drei Personen Zelt von meru, jedoch bin ich hier noch nicht ganz sicher.

Ebenfalls unsicher sind bin ich beim Thema packen der Bikes. Ich habe zwar viele viele Blogs und Internetseiten studiert und mir auch schon selbst Gedanken gemacht, dennoch werden ich beim ersten mal sicherlich den einen oder anderen Fehler machen. Selbstverständlich halte ich euch auf dem laufenden und freuen mich über Anregungen… :)

Grundsätzlich geht unsere Route über drei Etappen, als erstes werden wir in Eichstätt einen kleinen Zwischenstopp einlegen, danach weiter nach Augsburg um dort von einem Couchsurfer aufgenommen zu werden. Die nächste Übernachtung findet dann in Leutasch bei Innsbruck statt, von dort aus geht es über die Berge nach Bonaduz zum Tenere Treffen.

Hier noch eine kleine Übersicht der Reise, diesmal in BING Maps, da das neue Google Maps keine Routenplanung mit mehreren Zielen unterstützt.

Reiseroute

30 mal XT1200Z im Frankenwald

Freitag, war es dann soweit, die vier Guides haben im vor abendlichen Gespräch die Rahmenbedingungen abgesteckt, jeder Teilnehmer hat sich für eine Gruppe entschieden und schon kann es losgehen. Amber und ich haben uns für die sog. Cappuccino Gruppe entschieden, und auch dafür die Monster erst einmal stehen zu lassen. Da wir uns in einer großen Gruppe bewegen wollte amber durch fehlende Erfahrung nicht alle aufhalten. Mir persönlich waren 200 KM als Anforderung schon hoch genug, die drei anderen Gruppen hatten sich je ca. 370 KM als Ziel gesetzt.

abfahrttageins1

Im Bild oben seht Ihr wie wir den Parkplatz vom Hotel für uns einnehmen, damit beschäftigt die einzelnen Gruppen einzuteilen. Auch hier zeigt sich schon wie richtig unsere Wahl war. Unser Guide Ecki hat das ganze treiben mit einer Seelenruhe beobachtet um dann einfach die übrig gebliebenen einzusammeln. Grundsätzlich war unser Guide ein sehr entspannter und es hat eine menge Spaß gemacht ihm zu folgen.

strassenfrankenwaldDen Rest des Tages haben wir damit verbracht kreuz und quer durch den Frankenwald zu düßen, immer wieder durften wir dabei Ausblicke wie den im oberen Bild genießen. Das ganze bei kaum Verkehr und nicht ganz schlechtem Wetter. Amber hat fleißig photographiert, an die 900 Fotos sind es geworden, welche wir euch zu einem großen Teil vorenthalten werden. (Um hier nicht den Rahmen zu sprengen)

vieleteneres

 

 

 

Der erste Tag…

Heute sind wir in Lauenstein angekommen, ein kleines Nest mitten im Frankenwald. Auf den ersten Blick kann man sagen, die Gegend hier hat Ihre Glanzzeiten hinter sich. Nichts desto trotz sind die Menschen die hier Wohnen mehr als Freundlich und wir fühlen uns sofort wohl.

posthotel

Auch unsere Kollegen aus dem Super Tenere Forum, welche das Treffen organisiert haben, sind mehr als Freundlich, man fühlt sich sofort gut aufgehoben, könnte wohl auch an den vielen Yamahas liegen. Wobei die Teneretreiber einen nicht unwesentlichen Teil dazu beitragen.

Nach dem Einchecken im Hotel (ja, wir haben uns für die entspannte Variante entschieden)  ging es bei einem Feierabend Bierchen schon um den Benzin und um die Touren. Es gab sogar eine kleine Ansprache unserer vier (!!) Tourguides. Tatsächlich, hier hat sich jemand Gedanken um die vier Tage in Lauenstein gemacht. Ein kühles noch und dann ab aufs Hotelzimmer…morgen geht’s den ganzen Tag durch den Frankenwald.

Urlaub in Hamburg

… War gar nicht nur Urlaub in Hamburg. Eher haben wir eine kleine Rundreise gemacht.

Es war unser erster gemeinsamer Urlaub, noch bequem mit vier Rädern unter, und einem Dach über uns. Aber, auch dieser Urlaub war schön, wenn auch bei weitem nicht so spannend, intim und sportlich wie der im darauf folgenden Jahr.

Nachdem wir das Auto beladen und einiges an Proviant eingepackt hatten ging es los, geradeaus direkt nach Norden. Zumindest fast. Einen kleinen Zwischenstopp bei einem Freund in Braunschweig ließen wir uns nicht nehmen. Nach einem guten Kaffee und hervorragendem Geplauder zog es uns dann aber doch recht schnell weiter. Am späten Nachmittag sind wir endlich angekommen in unserem Quartier, auf unserer Couch ;)

Das erste was uns nach dem Auspacken und Wohnung erkunden einfiel, war die Reeperbahn zu erkunden und ich muss zugeben, das war garnichtmal so toll. In meinen Vorstellung war das alles viel größer, viel schicker und viel Freudiger … aber das sollte wohl jeder selbst sehen den es interessiert. Immerhin haben wir uns dort den wohl teuersten Wodka Energie gegönnt den wir je getrunken haben. Und sind dann recht flink auch schon wieder verschwunden aus diesem Bezirk. Eine Nacht und ein bombastisches Frühstück später haben wir uns erstmal großzügig geordnet, haben uns mal den Stadtteil angesehen in dem wir gelandet sind (Altona ist wirklich hübsch und eine gute Wahl) und uns um eine City-Card besorgt mit der wir einige Tage unbekümmert durch Hamburg ziehen und noch dazu ein paar Vergütungen abfassen konnten.

Für den dritten Tag hatten wir dann einen netten Führer, der uns auf schnellem Fuß die besten Plätze präsentierte. Diese haben wir uns dabei im Flug gemerkt um sie später nochmal genauer zu besichtigen. So geschehen in der Schanze. Ein Ort an dem wir uns sehr wohl gefühlt haben. Sehr schön war es dort. Sehr Bunt. Sehr Facettenreich. Sehr Offen. Und sehr Stolz. Dort liesen wir diesen Tag gemütlich ausklingen.

Am nächsten Tag ging es etwas später los, erstmal war gemütliches Aufstehen und ordnen angesagt. Wir besuchten den Tierpark Hagenbeck. Oder zumindest das Tropen-Aquarium, weil wir für den großen Teil den Tierparks keine Zeit mehr gehabt hätten. Abends gingen wir zu den Landungsbrücken und machten eine wunderschöne Hafenrundfahrt bei Nacht. So schnell ging auch dieser Tag vorbei. Am vorletzten Tag unseres Urlaubs wurde das Wetter etwas schlechter. Doch das hielt uns nicht davon ab hoch hinauf auf den Michel zu steigen. Eine wunderbare Aussicht, auch wenn es etwas diesig war. Kurz waren wir noch auf dem Stuttgarter Weindorf, welches gerade in Hamburg begonnen hatte, nahmen dann aber doch langsam Abschied von der Hamburger Innenstadt. Der Abend kam wieder in Altona über uns …

Der nächste Tag war für aufräumen, einräumen und bekochen eingeplant. Endlich durften wir unsere Gastgeber kennenlernen. Ein nettes Pärchen welches uns ihre Wohnung während ihres eigenen Urlaubs überlassen hatte. Noch immer sind wir sehr dankbar dafür. So haben wir ihnen also versucht etwas gutes zu tun und begrüßten sie mit einem guten warmen Essen. Nach einem kleinen Dessert-Plausch verabschiedeten wir uns dann aber doch, denn wir wollten an diesem Abend noch ein Stück weiter in den Norden kommen.

Und der Norden hat sich dann auch von seiner besten Seite gezeigt. Bei strömenden Regen reisten wir höher und immer höher. irgendwo zwischen  Hamburg und Büsum haben wir uns die Vorbereitungen von Wacken angesehen und, ebenfalls irgendwo dazwischen, haben wir die beste Majonaise (mit ein paar Pommes) unseres Lebens gegessen. Kurze Zeit später haben wir es uns irgendwo nahe der Nordsee im Auto gemütlich gemacht und darin genächtigt. Wach geworden sind wir, wie sollte es anders sein, durch das Getrommel des peitschenden Regen, der uns den ganzen Tag begleitete. Wir machten einen kurzen Blick über nen Deich, schlenderten ebenso kurzweilig durchs Watt und verliesen dann schnellst möglich diese feuchte Gegend. Hinüber auf die andere Seite der ‚Halbinsel‘, ab nach Kiel. Dort besuchten wir einen Kumpel, mit dem wir dann auch gleichmal das Kieler Nachtleben unsicher machten (oder uns die Kieler) Eine erlebnisreiche Nacht in einem Club der seinem Namen eher wenig Ehre macht.

Weiter ging es am nächsten Tag über den Timmendorfer Strand nach Lübeck. Ein schönes Städtchen, dass wir gern noch einmal besuchen möchten. Auch hier war es sehr feucht und rein von der Wetterlage sehr unfreundlich. Also machten wir uns weiter auf den Weg, einem Ziel von Amber entgegen. Spät am Abend erreichten wir den Parkplatz des Durchbruchstal der Warnow. Amber war da als Kind öfter, da ihre Großeltern um die Ecke lebten. Für sie war es ein melancholisch schöner Rückblick und auch Zaran empfand Freude beim Anblick dieser nahezu unberührten Landschaft. Es war ein schöner Vormittag den wir dort verbrachten. Aber so langsam trieb es uns dann doch zurück, wieder näher in die Heimat.

Wir fuhren an diesem Tag ein weites Stück, landeten dann bei Leipzig und übernachteten bei Ambers Cousine. Auch dies war ein schöner Tagesausklang. Den nächsten Tag begannen wir mit Verwandtschaftsbesuchen und legten auf dem Heimweg noch einen echt entspannenden Wellnesstag in einer Therme ein bevor wir dann glücklich und zufrieden zu Hause ankamen.

Das letzte Bild in der Galerie entstand übrigens auf dem Gelände des With Full Force, auf dem wir drei Wochen vorher noch gefeiert hatten.

Unser Road Trip in die Schweiz…

Moped mit allem ausgestattet was unserer Meinung nach Notwendig für die Reise ist und ab… Zwei Alu Koffer von Roger Guhr und eine Reisetasche von Ortlieb beherbergen unser gesamtes hab und gut für die kommenden zwei Wochen Abenteuer. Kleinigkeiten sind im Tankrucksack verstaut. Bei leichtem Nieselregen und bewölktem Himmel führt uns unser erstes Ziel nach Bayreuth, in den Fachhandel, wir brauchen noch eine Regenkombi für amber.

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Nach etlichen Kilometern im Nieselregen, quer durch Deutschland, ohne einen einzigen davon auf der Autobahn,. Durch so tolle Städte wie Würzburg, Bamberg, Rothenburg ob der Tauber, sind wir, nach knapp sechs Stunden Fahrt, in Binau angekommen, unserer ersten Unterkunft in diesem Road Movie… Nochmal vielen Dank an David für das zur Verfügung stellen der Wohnung.

Als Entschädigung für die Lange Fahrt gab es die wohl bezaubernste Aussicht in Binau und Umgebung. Auch das Wetter war uns zum Abend hin freundlicher gesinnt. Wir konnten den langen Tag bei einer (damals noch so wichtigen) Zigarette und einem tollen Sonnenuntergang ausklingen lassen. Unterwegs mussten wir leider feststellen das die Sitzbank von Wüdo nicht für das Gegenstück an zaran gemacht wurde. Dank zarans Bruder, der uns dankenswerter Weise das kleinere Übel, eine BMW Komfortsitzbank, per Post zukommen hat lassen konnte unsere Reise fortgesetzt werden. Nicht schmerzfrei, aber bequemer. (Mittlerweile hat sich das Problem ja erledigt, dank neuer Maschine. Wie sich später herausgestellt hatte, war die kleine BMW einfach zu klein für zaran mit seinen knapp 190 cm). Der Karton diente als Hülle um die Sitzbank von WÜDO an den Hersteller zurück zu schicken. Ein handgeschriebener Brief mit der Bitte um Rücknahme lag dem Paket bei. Wir sind sehr froh über das kulante Verhalten  der Firma WÜDO.

Mit neuem Sitzmöbel konnte es, für beide von uns, entspannter weiter gehen. Die kommenden Tage haben wir mit aller Ruhe in Binau verbracht. Einen Ausflug nach Heidelberg gemacht, in die wohl schönste (und auch längste) Einkaufsstraße Europas, die Sternwarte sowie einem ganz wundervollen Antiquariat, welches auch Blue – Rays führte. Ein paar Impressionen aus Heidelberg haben wir mitgebracht und wohl für immer in unser Gedächtnis platziert. Eine wunderschöne Stadt mit einer wunderschönen Fußgängerzone.

Eine Nacht hatten wir noch in unserem tollen Ferienort Binau, wir wollten unser großes Ziel, die Schweiz nicht aus den Augen verlieren und machten uns nach drei sehr entspannten Tagen auf den Weg nach Konstanz, direkt am „Bregenzer Weiher“ gelegen, vielen auch als Bodensee bekannt. Hier hatten wir uns als Ziel gesetzt ein Hotel zu finden und gemütlich ein Abendessen einzunehmen sowie mit vollem Bauch am nächsten Morgen die letzte Etappe, die Reise nach Bonaduz in Angriff zu nehmen. Auf dem Weg nach Konstanz haben wir noch in Wannweil vorbei geschaut, hier hat amber eine kurze Zeit ihres Lebens verbracht. Auf der Route lag auch ein Besuch in Niedereschach, der kleine und unscheinbare Ort beherbergt das Hauptquartier der Firma Touratech. Als (damals noch) BMW Fahrer sozusagen ein Pflichtbesuch. Außer einem neuen Halstuch und ner Menge Informationen über den Companero (der Tourenanzug von Touratech) konnten wir dem Besuch jedoch nichts abgewinnen.

Ein bisschen nach dem Zeitplan ging es von Niedereschach direkt nach Konstanz, unserem letzten Stopp in Deutschland, vor dem Grenzübertritt in die Schweiz. Wir mussten auch gar nicht lange nach einem Hotel suchen, dank Smartphone und tollem ersten Eindruck waren wir keine 10 Minuten nach Ankunft eingechekt im Hotel Hirschen, nicht das günstigste am Ort, jedoch hat uns der Charme des Hauses sehr gut gefallen. Und, wie sich später herausstellte, es handelt sich beim Hotel Hirschen um einen Familienbetrieb, das kommt immer gut an. Ein tolles Essen beim Inder und einen fast tödlichen Caipirinha später musste zaran schon ins Bett getragen werden =)

Am nächsten Morgen, ausgeschlafen und nüchtern, checkten wir aus und suchten uns den Bodensee, schließlich wollten wir auch etwas vom Wasser haben. Direkt am Hafen, neben dem Stadtgarten, fanden wir dann auch eine ruhige Minute um die besten Grüße an die liebsten Zuhause zu versenden. Ganz nebenbei haben wir im Hafen unseren ersten Geocache überhaupt gefunden, geloggt wie man sagt. Wahrscheinlich haben wir uns dabei angestellt wie die ersten Menschen *g*. Am frühen Nachmittag ging unsere Reise weiter, ein kurzer Dreh am Gasgriff der BMW und schon waren wir in der Schweiz.

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Den See ständig zu unserer Linken (sehr angenehm beim Navigieren), die vielen Berge mit ihren tollen Pässen im Kopf waren wir in null komma nichts in Rhäzüns, wo wir schon freudig erwartet werden von unseren beiden nächsten Gastgebern. Auch an dieser Stelle nochmal ein ganz dickes Dankeschön, ohne euch wäre unser Urlaub nicht möglich gewesen. Als dank für die Gastfreundschaft haben wir einen kleinen Teil unserer Begeisterung für das Geocachen auf die beiden übertragen. Auch für Hundebesitzer ist das Hobby der digitalen Schatzsuche bestens geeignet. Mitterweile (Stand März 2013) haben die beiden uns sogar überholt was das finden von Caches angeht. Wenn das kein Beweis dafür ist wie eindeutig entspannter das Leben in der Schweiz zu sein scheint. Auch wir durften, dank unserer Gastgeber, einen Teil dieser Entspannung in uns aufnehmen. Fünf Tage voller Entschleunigung und Entspannung voller Gebirgspässe und Kurven. Unendlich viele Kurven, bergauf, bergab, links und rechts… Hier ins Detail zu gehen würde erstens, den Rahmen sprengen, zweitens, dem wunderschönen Land in keinster Weise gerecht werden und drittens, den geneigten Leser schnell langweilen. Was hilft die noch so bunte Beschreibung wenn man es einfach selbst erleben muss.

Besonders hervorheben möchten wir den Besuch in der Rofflaschlucht, einem außergewöhnlichen, von Menschenhand geschaffenen Denkmal natürlicher Art. Der Wirtshausbesitzer Christian Pitschen-Melchior hat in den Wintern von 1907 – 1914 ein ganze Schlucht für Touristen durch einen Weg erschlossen. Der Gastronom wollte seine Existenz sichern, da er sich am falschen Ende der Verkehrserschließung in der Schweiz sah. Noch heute wird das Hotel, die Schlucht und das Wirtshaus von der Familie Melchior betrieben. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Die Geschichte der Schlucht, das Familienmuseum, der herzliche Empfang und das hervorragende Essen sollten jeden Kilometer Anfahrt entschädigen.

Ebenfalls Bemerkenswert war unser Ausflug über die Pässe der Alpen, durch Italien und Österreich. Start und Ziel sollte bei dieser Reise Rhäzüns sein. Über Tiefencastel ging es, vorbei am Lai da Marmorea über herrliche kleine Straßen nach Sankt Moritz. Hier nur nicht stehen bleiben, sonst wird es teuer, schnell den Weg nach Tirano in Italien suchen. Wenn der eingeschlagene Weg am Lago Bianco und am Lago di Poschiavo vorbei führt liegt man richtig. Nach dem Wechsel des Landes rechts abbiegen und der Straße bis Dubino folgen. Hierbei den Blick schweifen lassen (etwas das man beim Reisen generell nicht vergessen sollte) und den tollen Alpenblick genießen. In Dubin wieder rechts halten und direkt nach Chiavenna brausen. Hier bietet es sich an noch einmal, bei einem gehaltvollen italienischen Essen, Kraft zu tanken, der nun folgende Alpenpass nach Splügen (Splügenpass) hat es gewaltig in sich. Vor allem, wenn man wie wir, die Strecke bei strömenden Regen unter den Reifen hat. Zumindest waren wir, zu später Stunde, allein auf dem Pass. Bilder sind leider keine Entstanden, wir wahren froh wieder im warmen Heim unserer Gastgeber in Rhäzüns anzukommen :)

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Leider vergeht auch die schönste Zeit irgendwann und wir mussten uns, nach sechs tollen Tagen bei unseren Freunden, wieder auf den Weg in die Heimat machen. Zum einen warten dort die Verpflichtungen zum anderen freut man sich (so sollte es zumindest sein) immer wieder darauf heim zu kommen. Denn bei all den Reisen sollte man sich immer etwas mitnehmen, was einem das Zuhause schöner macht. Ob nun tolle Erinnerungen oder ein tatsächliches Souvenir sei mal dahingestellt.

Vielen Dank für das lesen dieses Beitrages, die mitgebrachte Zeit und das Interesse. Als Abschluss haben wir noch eine handvoll erlesener Bilder um euch einen Eindruck zu vermitteln was wir unterwegs erlebt haben.